Donnerstag, 11. November 2021

Droege Group beteiligt sich mehrheitlich an pb ReCommerce

Die Droege Group stärkt den Megatrend Nachhaltigkeit im eigenen Portfolio. Mit der Mehrheitsbeteiligung an der pb ReCommerce GmbH (ReCommerce) baut die Droege Group ihr Recommerce-Geschäft aus und setzt auf nachhaltigen Handel als Geschäftsmodell.

Die Firma ReCommerce kauft von Online-Händlern retournierte Artikel, überprüft und - wenn nötig – generalüberholt diese und verkauft sie europaweit an Händler und Endkunden weiter. Damit verlängert ReCommerce den Lebenszyklus gebrauchter Waren und trägt zur ökologischen Entwicklung des E-Commerce-Geschäfts bei.

Patrick Beukert, Gründer und bisheriger Alleingesellschafter von ReCommerce, will das Geschäft gemeinsam mit der Droege Group strategisch weiterentwickeln: „Mit der Droege Group haben wir einen langfristig orientierten Partner gefunden, der an unser Geschäftsmodell glaubt und uns dabei unterstützt, dieses weiter auszubauen. Prozessautomatisierung und -digitalisierung mithilfe von künstlicher Intelligenz und Machine Learning sind hierfür bedeutend.“ Weiterer Support kommt über die konzerneigene Learning Plattform Papagei.

Für die Droege Group stellt diese Beteiligung einen weiteren Schritt im Rahmen ihrer diversifizierten Megatrend-Strategie dar und stärkt gleichzeitig das gruppenweite E-Commerce-Geschäft mit einem aktuellen Umsatz von ca. € 2,5 Mrd., zu dem auch bestehende Recommerce-Aktivitäten im Buch- oder IT-Segment zählen. „Die Droege Group glaubt an die Bedeutung von Nachhaltigkeit für die Entwicklung des E-Commerce-Geschäfts. Wir sind überzeugt, dass ein schonender Umgang mit Ressourcen in Zukunft noch stärker den wirtschaftlichen Erfolg bestimmen wird“, so Dr. Ernest-W. Droege, CEO der Droege Group.

Der Recommerce-Markt erlebt gegenwärtig einen regelrechten Boom. Laut Statista Global Consumer Survey haben 44 Prozent der Deutschen im Jahr 2020 ein Secondhand-Produkt gekauft. Es ist vor allem der umweltschonende Aspekt des Konsums, der insbesondere jüngere Konsumenten überzeugt. Seit 2020 verpflichtet zudem das Kreislaufwirtschaftsgesetz die Online-Händler, Waren benutzbar zu halten, um zu verhindern, dass viele, teils noch hochwertige Artikel, vernichtet werden. Dadurch ist ein großer Handlungsbedarf im Umgang mit Retouren im Onlinehandel entstanden – allein im Jahr 2020 wurden nur in Deutschland nach Schätzungen ca. 300 Millionen Pakete zurückgeschickt.

Auf die Abwicklung und den Weiterverkauf von zurückgeschickten Artikeln hat sich ReCommerce spezialisiert und greift damit ein globales Problem mit hohen Wachstumsperspektiven auf. Das Start-Up hat damit mittelfristig das Potential für eine neue unternehmerische Plattform mit ca. € 500 Mio. Umsatz in der Droege Group.

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